Antwerp und Genk – vier Tore, vier Tore
Am 22. August 2026 endete das Spiel zwischen Antwerpen und Genk in der Pro League Jupiler mit 4:4. Beide Teams hatten nach vier Runden je sieben Punkte und lagen auf dem neunten bzw. siebten Platz. Und dann kam es zu einer Partie, in der die Gäste zwar mehr Ballbesitz hatten, aber die Gastgeber in der Schlussphase den Ausgleich durch einen Elfmeter und ein weiteres Tor fanden.
Valencia brachte Antwerpen nach 16 Minuten in Führung, Kongolo glich für Genk nach 31 Minuten aus. Interessant wird es in der zweiten Halbzeit: Durosinmi und Yokoyama gaben Genk einen 3:1-Vorsprung, bevor Bibout und Tuypens für Antwerpen zurückkehrten. Frey verwandelte nach 86 Minuten einen Elfmeter und erhöhte auf 4:4. Nebenbei fiel auf, dass Genk zwei Gelbe Karten erhielt, während Antwerpen keine Verwarnung kassierte.
Die Statistik zeigt eine enge Begegnung. Antwerpen hatte 47 Prozent Ballbesitz, Genk 53. Die Gastgeber warfen 25 Bälle ins Strafraumgebiet, die Gäste nur 12. Und dann die entscheidende Zahl: Genk traf mit 64 Prozent Genauigkeit, Antwerpen nur mit 40 Prozent. Viel Schusskraft, wenig Effizienz — das ist ein Muster, das man aus solchen Spielen kennt.
Fouls gab es bei beiden Teams je 15, Freistöße ebenfalls 15. Antwerpen legte 376 Pässe zurück, Genk 440. Interessant wird es bei den Luftduellen: beide Teams gewannen je 32. Doch während Genk 51 lange Bälle erfolgreich spielte, schafften Antwerpen nur 21. Das spricht für eine andere Spielphilosophie — die Gäste suchten den direkten Weg, die Gastgeber den Überlauf.
Beide Teams gewannen zwei von vier Spielen, verloren eines und remisierten eines. Nebenbei ist bemerkenswert, dass Antwerpen in den letzten vier Pflichtspielen nur ein Tor mehr als Genk erzielte. Doch heute entschied sich die Partie in den letzten zehn Minuten. Und dann endete alles unentschieden — ein Ergebnis, das für beide Seiten mehr Fragen aufwirft als Antworten gibt.