Bayern München traf in der zweiten Runde der Frauen-Bundesliga auf Mainz 05. Das Spiel endete 2:0 für die Gastgeberinnen im FC Bayern Campus. G. Gwinn erzielte in der 38. Minute die Führung, V. Gilles legte in der Nachspielzeit nach. Zwei Tore, zwei Halbzeiten, ein klares Bild.
Bayern kontrollierte den Rhythmus, Mainz versuchte sich zu halten. In der ersten Hälfte zückte Bayern nach der Pause mehrfach Gelb — nein, das war falsch, keine Karten fielen. Stattdessen sah man eine Mannschaft, die das Spiel im Griff hatte. Die Auswechslungen begannen in der 46. Minute mit G. Fetaj und L. Stohr. In der 64. Minute wechselte Bayern G. Gwinn aus, die zuvor bereits getroffen hatte. Mit M. Eriksson kam eine neue Kraft auf den Platz.
In der zweiten Halbzeit wurden weitere Wechsel vorgenommen. B. Amani kam für L. Dallmann in der 71. Minute, L. Martin in der 77., J. Damnjanovic in der 79. K. Bathmann folgte in der 84., R. Takizawa in der 89. Bayern spielte die zweite Hälfte in Überzahl — nein, das passt nicht, keine Gelbs, keine Roten. Aber die Intensität blieb hoch. Und dann fiel in der 90. Minute der zweite Treffer durch V. Gilles.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Bayern hatte mit 134 Angriffen mehr als doppelt so viele wie Mainz mit 70. Der Ball lag zu 67 Prozent bei den Gastgeberinnen, bei Mainz waren es 33. Sechs Trefferversuche landeten im Torbereich, elf daneben. Mainz blieb bei einem Treffer auf Ziel und vier daneben. Acht Eckbälle für Bayern, einer für Mainz. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass sechs Schüsse auf Ziel zwei Tore brachten — die Effizienz stimmte.
Bayern steht nach dem ersten Spieltag auf dem sechsten Platz mit drei Punkten aus einem Spiel. Mainz liegt auf Platz elf mit null Punkten. Die Gastgeberinnen gewannen ihr erstes Spiel, die Gäste verloren ihres. Was sich ändert, sieht man erst in den kommenden Wochen. Bis dahin bleibt die Tabelle, was sie ist: ein Momentbild.