Brentford gegen Birmingham — ein Spiel, das von der ersten Minute an klar war
Am Montagabend trafen Birmingham und Brentford im Cup der Liga aufeinander, die Runde der 64 Mannschaften. Das Spiel endete 1:6 für die Gäste, und der Unterschied war von Beginn an spürbar. Interessant wird es, wenn man sich die Statistiken ansieht, aber die Zahlen erklären nicht alles. Nebenbei fiel auf, dass Birmingham nur 32 Prozent Ballbesitz hatte — ein Wert, der bereits vor dem Anpfiff wenigversprechend wirkte.
Callum Wilson eröffnete die Rechnung in der sechsten Minute, und dann kam die Überraschung: Demarai Gray, der für Birmingham auflief, glich in der 28. Minute aus. Aaron Hickey stellte die Führung von Brentford in der 35. Minute wieder her, und Nathan Collins erhöhte in der 40. Minute. Die Gastgeber standen kurz vor dem Abschluss, doch jeder Versuch scheiterte. Jannik Schuster und Jhon Solís erhielten Gelb, bevor die Halbzeitpfiffe ertönte.
In der zweiten Halbzeit überliessen die Gäste dem Gegner den Ball kaum noch. Mikkel Damsgaard traf in der siebten Minute nach der Pause, Igor Thiago folgte in der 73. Minute. Nathan Collins erzielte sein zweites Tor in der 77. Minute, und damit war das Spiel entschieden. Die Auswechslungen bei Birmingham häuften sich — Yehor Yarmoliuk und Dango Ouattara kamen gemeinsam, Kristoffer Lund, Luis Vázquez und Kanya Fujimoto ebenfalls. Callum Wilson wurde selbst ausgewechselt, was die Situation nur unterstrich.
Die Statistiken bestätigen, was man auf dem Platz sah. Brentford schoss 8 Mal aufs Tor, Birmingham nur 2. Die erwarteten Tore lagen bei 2,07 gegenüber 0,51. Die Gastgeber scheiterten bei 75 Prozent ihrer Schüsse — jede vierte Chance ging daneben. Acht Tore auf dem Ziel, zwei daneben: so sieht ein Spiel aus, in dem man den Gegner nie ins Spiel kommen lässt.
Was bleibt, ist ein Match, das in wenigen Momenten entschieden wurde. Drei bis vier Episoden, und der Rest war nur Hintergrund. Birmingham hatte einen Tag, an dem nichts passte, und Brentford nutzte ihn ohne zu zögern. Die Tabelle wird sich nicht ändern, aber die Stimmung im Stadion — da wurde es still, als der Ball im Netz zitterte.