Im Finale des schwedischen Pokals setzte sich Kalmar am 19. August 2026 mit 7:0 gegen Engelholm durch. Das Spiel endete mit einer klaren Dominanz der Gäste, die im Verlauf der Partie kein Halten mehr wussten. Die Gastgeber hatten kaum eine Chance, das Geschehen zu beeinflussen.
M. Stolt eröffnete bereits in der neunten Minute die Torschützenliste. Er sorgte für die frühe Entscheidung und setzte das Match von Anfang an unter Druck. Kalmar kamen zurück ins Spiel, nachdem sie den Startvorsprung ausgebaut hatten. In der vierzigsten Minute traf A. Magashy zum zwischenzeitlichen 2:0.
Nach der Pause ging die Offensive weiter. M. Soderback erhöhte in der fünfundfünfzigsten Minute auf 3:0. Stolt brachte die Ecke gefährlich vors Tor und verwandelte in der sechzigsten Minute erneut. Magashy erzwang die Entscheidung in der siebzigsten Minute, ehe Emeka Nnamani in den siebtenundachtzigsten Minuten zwei weitere Treffer beisteuerte.
Die Statistik bestätigt das Bild: Kalmar kontrollierte mit 74 Prozent Besitz und 113 Angriffen. Engelholm kam auf 26 Prozent Ballbesitz und 76 Angriffe. Die Gäste hatten zwölf Schüsse aufs Tor, während die Gastgeber keine trafen. Die Quote hat sich kaum bewegt - Engelholm blieb chancenlos.
Engelholm zeigte in den letzten Spielen wenig Kontinuität. Nach einem 3:0 gegen Astrio folgten Niederlagen gegen Olympique und Lunds. Kalmar hingegen war seit acht Spielen ungeschlagen und bestätigte diese Form im Finale. Die Gäste hatten zuvor gegen Hammarby verloren, bevor sie sich gegen Göteborg und Häcken durchsetzten.
Der Sieg bedeutet für Kalmar den Pokalgewinn vor der Saison 2026/27. Engelholm standen tief und kompakt, konnte aber die Überlegenheit nicht kompensieren. Das Ergebnis von 7:0 spiegelt die Differenz wider, die in diesem Finale bestand.