Am Sonntagabend traf in der Eredivisie die vierte Runde aufeinander. Cambuur nahm sich Twente vor, das Spiel endete 1:4. Der Gast aus Enschede setzte sich klar durch, der Heimverein blieb lange im Spiel, bis es zu spät war.
Die Abwehr von Cambuur verlor ihren Mann in der 22. Minute. R. Nijstad nutzte die Lücke und brachte den Heimverein in Führung. Zwölf Minuten später antwortete W. Weghorst. Er stellte den Ausgleich her, und dann war die Phase vorbei, in der Cambuur noch die Initiative hatte.
Die zweite Hälfte begann mit zwei Wechseln auf Seiten von Cambuur. S. Bouhoudane und M. Costarelli kamen für die erste Halbzeit. In der 47. Minute griff M. Pjaca ein. Er schlug zu und erweiterte die Führung von Twente. Der Heimverein suchte nach Antworten, fand aber keine.
Interessant wird es bei den Zahlen. Twente kontrollierte 64 Prozent des Balles und schuf vier große Chancen. Cambuur kam auf nur eine Chance bei 0,47 erwarteten Toren. Drei Treffer auf Ziel bei sieben daneben — und das Ergebnis von 1:4. Die Tore kamen, als Twente die Abwehrkette ausgehebelt hatte.
Am Ende stand I. Hamache in der 88. Minute noch einmal hoch. Er bestätigte, dass Twente nicht als Statist anreiste. Nebenbei fiel auf, dass Cambuur seit acht Spielen ungeschlagen war — nein, das ist falsch. Der Heimverein hatte vier Niederlagen und stand auf dem 18. Platz.
Twente kletterte auf den 9. Tabellenplatz und sammelte sechs Punkte nach drei Spielen. Die Differenz von 4:1 zeigt, wo die Reise hingeht. Cambuur muss in der nächsten Runde zeigen, ob es einen Gang zulegen kann oder ob die Abwehr offen bleibt wie ein Scheunentor.