Bei 53 Prozent Ballbesitz dominierte Laval den Anfang, doch Red Star 93 nutzte seine Momente präziser. Die Gastgeber standen tief und kompakt, «und dann» kam der Durchbruch. Samuel Renel traf in der 37. Minute für die Gäste, bevor Damien Durand kurz vor der Pause ausglich. Laval wechselte Mandouki in der 45. Minute ab — interessant wird es, wenn man sieht, wie der Rhythmus danach brach.
Mathys Houdayer entschied das Spiel in der 49. Minute. Nebenbei fiel auf: Laval schoss sechsmal ins Aus, während Red Star 93 fünf Treffer aus sieben Schüssen verwandelte. Die Quote hat sich kaum bewegt, aber in solchen Spielen zählt die Tabelle nicht. Die Gäste standen mit einem Bein in der nächsten Runde, wenn man so etwas sagen darf.
Mahamadou Diawara und Gaetan Poussin bekamen Gelb, dazu kamen die üblichen Tauschaktionen. Sechs Spieler wurden gewechselt, davon drei gleichzeitig in der 61. Minute. Die Szene ging in die Überprüfung, als Red Star 93 einen Spieler verlor — eine rote Karte fiel, ohne dass der Moment besonders markant war. Kémo Cissé und Samuel Renel wechselten in derselben Minute.
Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte als das Ergebnis. Laval hatte 129 Angriffe, Red Star 93 nur 88. Doch bei 0 erzeugten Großchancen gegen 3 für die Gäste zeigt sich, worum es geht. Die Gastgeber verloren ihren Mann in entscheidenden Situationen, «und dann» zählte nur die Effizienz. 6 geschossene Bälle neben dem Tor, 3 auf Ziel — das ist keine Treffsicherheit.
Laval rutschte auf Platz 14 ab, vier Punkte nach vier Spielen. Red Star 93 hielt sich mit fünf Punkten auf Rang 8. Die Gastgeber endeten die Negativserie nicht, sie beendeten sie nicht. Die Gäste kamen aus einer 1:4-Niederlage gegen Reims, doch in der Ligue 2 gelten andere Gesetze. Der Match entschied sich in drei Vierteln, nicht in der Statistik.