Madrid CFF hat in der ersten Runde der Primera División (Frauen) die Begegnung gegen Granada mit 3:1 gewonnen. Die Gastgeberinnen nutzten ihre Chancen und kontrollierten das Spiel, während die Gäste kaum in die Offensive kamen. S. Ouzraoui traf bereits in der 12. Minute, K. Taylor folgte nach elf Minuten. Am Ende stand ein knapper Sieg, der aber nicht über die Leistung hinwegtäuscht.
Interessant wird es, wenn man die Zahlen betrachtet. Madrid hatte 54 Prozent Ballbesitz, Granada 46. Die Gastgeberinnen schossen sechs Mal auf das Tor, trafen dabei zweimal. Granada landete nur drei Mal auf Ziel, ein Treffer gelang. Das Verhältnis ist klar: Wer mehr Ballannahme und Präzision zeigt, dominiert. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams gleich viele Ecken bekamen – drei jeweils – aber die Angriffe verliefen völlig unterschiedlich.
Die Gastgeberinnen hielten dreimal in Folge die null, bevor sie sich selbst unter Druck setzten. Nach dem 2:0-Vorsprung kamen die Substitutionen: A. Ruiz, M. Rivas und R. Gil wurden gemeinsam gebracht, wohl um die Struktur zu ändern. Granada versuchte, das Spiel zu drehen, fand nie ins Spiel. Die drei Treffer aus drei Vertretungen zeigen: Die Mannschaft wusste, worauf es ankam.
In der zweiten Hälfte gab es weitere Wechsel. V. Molina kam in der 57. Minute, R. Carrasco in der 61., M. Kojima in der 62. Granada reagierte mit E. Nautnes (74.), W. Fon (76.) und E. Holt (80.). Der Einsatz von Monica in der 80. Minute endete mit einer Gelben Karte. Granada brauchte Zeit, um ins Spiel zu kommen – und fand sie nicht.
Erst in der Nachspielzeit kam der Trost: E. Guridi erzielte in der 90+1. Minute das Anschlusstor für Granada. A. Herrera hatte zuvor in der 75. Minute den 3:0-Führungsvorsprung erhöht. Der Endstand von 3:1 spiegelt wider, was man sah: Madrid spielte den Gegner an die Wand, Granada liess sich nicht beirren, aber konnte nichts ausrichten.
Die Tabelle zeigt: Madrid steht auf Platz 10 mit 33 Punkten nach 30 Spielen, Granada auf Platz 5 mit 45 Punkten. Dieser Sieg bringt Madrid näher an die Mittelfeldposition, Granada muss sich wiederfinden. Vor allem aber: Es war ein Match, das Madrid gewann – weil es die richtigen Momente nutzte.