Bei der sechsten Partie der Gruppenphase der Copa Paulista setzte sich Noroese am 22. August 2026 im heimischen Stadion mit 4:3 gegen Comencial durch. Der Sieg der Gastgeber war nicht selbstverständlich, denn beide Seiten gingen wechselseitig in Führung. Die Partie endete erst nach einer Eigentor-Gewährung in der Nachspielzeit.
Noroese machte früh die Sache klar. Luis Fernando und Lucas Douglas trafen bereits in den ersten 16 Minuten, was die Gäste sofort in Zugzwang brachte. In der zweiten Halbzeit folgte ein weiteres Tor der Gastgeber zur 49. Minute, bevor Matheus Arcanjo zur 50. Minute den Vorsprung auf drei Treffer ausbaute. Comencial reagierte mit Elicley zur 55. Minute, doch Leo Ceara antwortete zur 66. Minute und schob den Ball wieder ins Netz. Ronaldo Alves glich mit seinem Treffer zur 81. Minute den Stand aus, und ein weiteres Tor der Gäste zur 90+1. Minute liess die Partie bis zum Schluss offen. Dann entschied sich alles: Yuri Ferraz köpfte ins eigene Tor, und Noroese holte den Sieg.
Die Statistik zeigt, dass Noroese die Partie dominierte. 59 Prozent Ballbesitz standen 8 shots on target gegenüber, während Comencial mit 41 Prozent und 3 treffern auf der anderen Seite weniger Chancen bekam. Mit 119 Angriffen gegen 94 der Gäste war Noroese auch inhaltlich aktiver. Die hohe Anzahl an Ecken mit 8 gegen 3 unterstreicht den Druck, den die Gastgeber aufbauten.
Noroese kommt in die Partie im Aufwind. In den letzten Spielen gab es 1:1 gegen Uniao Sao Joao, 2:1 gegen Piracicaba und erneut 1:1 gegen Piracicaba. Comencial hingegen muss zu Hause liefern, doch die letzten Spiele verliefen nicht nach Wunsch: 0:1 gegen Piracicaba, 1:1 gegen Uniao Sao Joao und 0:1 gegen Uniao Sao Joao. Interessant wird es nun, ob die Gastgeber ihre Form halten können.
Der Sieg bedeutet für Noroese, dass die Mannschaft auf der sicheren Seite steht. Comencial bleibt mit drei Gegentoren in der Nachspielzeit auf der Strecke und muss sich fragen lassen, warum die Abwehrkette am Ende nicht mehr stand. Die Partie zeigt: Es sind nicht die 90 Minuten, die zählen, sondern die entscheidenden Momente. Und die lagen am Ende bei den Gastgebern.