Petrovac hat in der dritten Runde der Ersten Liga ein deutliches 3:0 gegen Jezero erreicht. Das Spiel am Samstagabend endete mit einer klaren Vorstellung der Gastgeber, die ihre Chancen konsequent nutzten. Die Partie war bereits nach der ersten Hälfte entschieden, als V. Strikovic in der 48. Minute den Führungstreffer erzielte.
Interessant wird es, wenn man die Torsituationen betrachtet. Der Treffer von Strikovic fiel unmittelbar vor der Pause und veränderte den Rhythmus des Spiels grundlegend. Petrovac kontrollierte den Ball, ohne dabei die Übersicht zu verlieren. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber ihre Defensivstruktur behielten, obwohl Jezero zeitweise mehr Angriffe aufwies.
In der zweiten Halbzeit übernahm Petrovac vollständig die Initiative. S. Ficovic steigerte den Vorsprung in der 75. Minute, und kurz darauf folgte der dritte Treffer. Die Trainer beider Mannschaften reagierten mit zahlreichen Wechseln: Petrovac brachte in der 73. Minute gleich fünf Spieler, Jezero folgte mit drei Änderungen in der 80. Minute. «Und dann» kamen die Tore, die das Ergebnis besiegelten.
D. Miranovic traf in der 90. Minute zum 3:0, und wenige Sekunden später fiel der vierte Treffer, dessen Torschütze nicht genannt wurde. Die Gastgeber hielten den Vorsprung bis zum Schluss, obwohl Jezero versuchte, das Spiel noch einmal zu drehen. Die Gelben Karten häuften sich in der Schlussphase, als die Nerven blank lagen.
Die Statistik zeigt ein deutliches Bild. Petrovac verbuchte 102 Angriffe, Jezero kam auf 110 – doch nur die Gastgeber nutzten ihre Chancen effektiv. Acht Schüsse aufs Tor landeten bei Petrovac, sechs bei den Gästen. Die Ballbesitzverteilung lag bei 47 zu 53 Prozent, aber Besitz allein entschied nicht über das Spiel. «Das Verhältnis ist zerrüttet», wenn man die Torschüsse vergleicht: neun daneben bei Petrovac, nur zwei bei Jezero.
Das Ergebnis bedeutet für Petrovac den Sprung auf den vierten Platz mit sieben Punkten nach sechs Spielen. Jezero bleibt auf Rang sieben mit fünf Zählern aus fünf Begegnungen. Die Gastgeber beendeten damit eine Serie von zwei Unentschieden ohne Sieg, während die Gäste ihre Formkurve stabilisieren müssen. «Und dann» zählt nur das, was auf dem Platz passiert ist.