Riga und KÍ Klaksvik trafen am Mittwochabend im Playoff der UEFA Conference League aufeinander. Das Spiel auf dem Skonto-Stadion endete 2:1 für die Gastgeber. Reginaldo Ramires brachte die Hausherren in Führung, bevor P. Klettskard ausglich. S. Oulad M'Hand entschied das Match in der Nachspielzeit.
Reginaldo Ramires war der erste Torschütze der Partie, und dann kam die Gelbe Karte für ihn selbst. In der 47. Minute traf er, in der 48. folgte die Verwarnung. Es war ein Moment, in dem Riga den Rhythmus übernahm. Der Routinier beruhigte das Spiel nach dem Treffer.
Interessant wird es in der zweiten Halbzeit. In der 60. Minute brachte Riga M. Diop ins Spiel, während KÍ mit G. Tellechea reagierte. In der 67. Minute glich P. Klettskard aus. Das Gleichgewicht kehrte zurück. Nebenbei fiel die Rote Karte für A. Salazar in der 75. Minute – ein Wendepunkt, der alles veränderte.
Und dann kam der entscheidende Moment. In der 89. Minute erzielte S. Oulad M'Hand das Siegtor. Riga warf alles nach vorn, KÍ musste verteidigen. Die Gastgeber überstanden die Drangphase. Das Spiel endete 2:1.
Die Zahlen erzählen ihre eigene Geschichte. Riga dominierte mit 54 Prozent Ballbesitz und 112 Angriffen. KÍ hatte nur 95 Angriffe und null Eckbälle. Die Treffsicherheit der Gäste lag bei 50 Prozent, doch nur ein Schuss traf das Tor. Riga schoss sechs Mal ins Ziel, traf aber nur dreimal. Die Chancen gingen oft verloren.
Das Ergebnis bedeutet einen Schritt nach vorn für Riga in der Qualifikation. KÍ muss nun in der Rückrunde liefern. Die Gastgeber sind im Aufwind, die Gäste haben gezeigt, dass sie konkurrenzfähig sind. Es bleibt spannend.