In der sechsten Runde der NB II setzte sich Ajka mit 1:0 bei Szentlőrinc durch. Das Tor fiel früh, die Gäste schützten ihren Vorsprung bis zum Ende. Nebenbei zeigt die Statistik, dass Besitz nicht alles ist.
Interessant wird es in der achten Minute. B. Szabo findet den Weg ins Netz, Szentlőrinc steht vor einem Rückstand. Die Heimmannschaft versucht, die Partie zu drehen, doch die Gäste stehen hinten stabil. Zwanzig Minuten später zeigt Z. Csizmadia die erste Gelbe Karte, fünf Minuten darauf folgt Z. Tar. Die Partie wird rau.
In der zweiten Halbzeit bleibt das Bild ähnlich. Ajka lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, Szentlőrinc sucht nach Lösungen. Bei 54 Minuten wird B. Mohos verwarnt, dann folgen zwei weitere Gelbe Karten in den Szentlőrincer Reihen. Interessant wird es, wenn man die Schüsse vergleicht: zwei auf Ziel für die Heimmannschaft, sechs für die Gäste. Ein Treffer genügt.
Die Zahlen sprechen für sich. 61 Prozent Ballbesitz bei Szentlőrinc, 120 Angriffe gegenüber 114. Doch die Effizienz liegt anderswo. Ajka hatte weniger Ecken, aber mehr Treffer auf Ziel. Nebenan steht die Tabelle: Ajka mit 8 Punkten auf Platz 7, Szentlőrinc mit 7 Punkten auf Platz 9.
Vier Runden sind gespielt, beide Mannschaften haben den gleichen Stand an Siegen. Der Unterschied liegt in den Unentschieden, die Ajka nicht verloren hat. Szentlőrinc muss lernen, Vorsprünge zu halten oder Rückstände zu vermeiden. Das Tor in der achten Minute entschied die Partie, nicht die Statistik dahinter.