Seoul behält die Spitze
Seoul und Bucheon 1995 trafen am 25. August im Rahmen der 25. Runde der K-League 1 aufeinander. Das Spiel endete 1:0 für die Gastgeber. Der einzige Treffer fiel in der 49. Minute durch Patric Klimala. Nebenbei: Die Gastgeber gewannen damit ihren vierten Sieg in Folge.
Die Partie begann mit einem doppelten Gelb für Y. Al Arab in den ersten zehn Minuten. «Und dann» kam in der 35. Minute ein weiterer Verweis für S. Ye-Geon hinzu. Der erste Wechsel erfolgte zur Halbzeitpause, als Lee Seung-Mo kam. Interessant wird es in der zweiten Halbzeit: Klimala traf wenige Minuten nach dem Seitenwechsel. «Gaben sich nicht auf» — das hätten die Gäste sagen können, doch sie blieben ohne Chance.
Die Statistik zeigt ein klares Bild. Seoul dominierte mit 71 Prozent Ballbesitz und 126 Angriffen. Bucheon kam auf 73 Angriffe und 29 Prozent Besitz. Die Schüsse: drei auf Ziel bei Seoul, zwei bei den Gästen. Und doch nur ein Tor. «Der Platz war schwer» — nicht im wörtlichen Sinn, sondern im taktischen. Seoul machte den Deckel drauf, ohne viel zu riskieren.
In der Schlussphase warfen die Gäste Spieler um Spieler. In der 55. Minute kamen Kim Min-Jun und Yeo Bong-Hun, in der 72. K. Takahashi und S. Ye-Geon, in der 78. Moon Seon-Min und in der 83. Gustavo Nescau. Seoul antwortete mit Klimalas Auswechslung in der 90. Minute. «Seit acht Spielen ungeschlagen» — das gilt jetzt für die Gastgeber.
Die Tabelle spricht für sich. Seoul steht nach 19 Partien mit 42 Punkten auf Platz eins. Vier Siege in Folge, drei Siege, zwei Unentschieden, eine Niederlage in dieser Phase. Bucheon bleibt an Position zehn mit 19 Punkten. Vier Siege, sieben Unentschieden, acht Niederlagen — die Lücke von 23 Punkten ist kaum zu schließen.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Statistik nicht alles ist. Drei Treffer auf Ziel bei 71 Prozent Ballbesitz — das ist wenig. Aber es reichte. «In der Kabine rumort es» bei den Gästen, sagt man sich. Die Realität ist kälter: Ein Punktgewinn gegen die Tabellenspitze wäre unmöglich gewesen. So bleibt nur die Erkenntnis, dass Seoul weiterhin die Nase vorn hat.