Sorosar und Csavarkar trafen am Sonntag in der sechsten Runde der NB II aufeinander. Die Gastgeber gewannen klar mit 6:0. Nebenbei zeigt das Ergebnis, wie unterschiedlich die beiden Teams in dieser Saison aufgestellt sind.
Die ersten Minuten entschieden den Abend. Kuznyecov eröffnete in der vierten Minute, Bagi folgte in der fünfzehnten und Lovrencsics setzte in der achtzehnten den ersten Akzent. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie schnell die Gäste reagierten — und wie wenig sie konnten. Meszaros erhielt in der achtunddreißigsten Minute die erste gelbe Karte.
In der Halbzeitpause wurden drei Spieler ausgetauscht: Somfalvi, Meszaros und Schmidtka. Und dann folgte die Bestätigung der Vormachtstellung. Bagi traf erneut in der fünfzigsten Minute, Horvath in der sechstenundsechzigsten und Halmai in der siebenundsiebzigsten. Csavarkar fand kein Mittel gegen die Überzahl an Chancen.
Die Zahlen sprechen für sich: 108 Angriffe gegen 89, sechs Treffer ins Tor gegenüber null. Der Ball lag zu 60 Prozent bei den Gastgebern. Das Verhältnis ist zerrüttet, wenn man so viele Schüsse auf das Tor hat und dabei keine Gegengefahr entsteht. Zwei gelbe Karten verteilte der Schiedsrichter insgesamt.
Sorosar bleibt an der Spitze mit 13 Punkten nach fünf Spielen. Csavarkar rutschte auf den letzten Platz ab und sammelte lediglich drei Zähler. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, doch sie zeigt, wo die Reise hingeht. Die Gastgeber haben sich seit fünf Spielen ungeschlagen gehalten.