Viborg und Kopenhagen trafen am Samstag in der Superliga aufeinander, und die Gastgeber gewannen klar mit 4:0. Das Spiel fand auf der Energi Viborg Arena statt, und am Ende stand ein Ergebnis, das den Unterschied zwischen Ballbesitz und Effizienz zeigte. Copenhagen hatte 56 Prozent der Zeit den Ball, doch die Zahl allein bedeutete wenig.
Das Spiel begann mit einem Eigentor von Birger Meling in der ersten Minute — ein Moment, der die Stimmung bestimmte. D. Hanza erhöhte in der achten Minute, und A. Beck legte in der sechzehnten Minute nach. Interessant wird es, wenn man sieht, wie Copenhagen darauf reagierte. Der Verein hat einen breiteren Kader, doch die Bank half nicht, als es darauf ankam.
Copenhagen dominierte in der Statistik: 134 Angriffe gegenüber 64, 6 Ecken gegen 1, 21 Flanken gegen 10. Doch bei zwei großen Chancen für Viborg und null für Kopenhagen zeigt sich, was zählt. 5 Schüsse auf das Tor von Viborg gingen zweimal rein, von Copenhagen landete kein einziger im Netz. Nebenbei: 0,5 Schusstrefferquote bei 44 Prozent Ballbesitz gegen 0 bei 56 Prozent.
Die Karten fielen spärlich. Birger Meling erhielt in der 31. Minute eine Gelbe, Robert in der 63. Minute. William Clem folgte in der 81. Minute. Copenhagen steckte drei Gelbe im Trikot, Viborg null — und das bei weniger Fouls (10 gegen 17). Die Gäste spielten den Gegner an die Wand, doch die Abwehr stand.
Viborg liegt nun mit 13 Punkten aus 6 Spielen auf Platz 3, Kopenhagen mit 12 Punkten aus 5 Spielen auf Platz 5. Der Unterschied von einem Punkt bei einem Spiel weniger ist mehr als eine Zahl. Copenhagen reiste nicht als Statist an, doch das Ergebnis schrieb eine eigene Rechnung.