Am Sonntag, den 23. August 2026, trafen Hunsrück und Metzingen in der Frauenabteilung des DHB-Pokals aufeinander. Das Spiel endete mit 11:52. Die Gäste aus Metzingen zeigten eine klare Überlegenheit.
Man sieht oft, wie Teams in solchen Begegnungen reagieren. Metzingen war von Beginn an präsent, und nebenbei fiel auf, wie wenig Widerstand Hunsrück bot. Interessant wird es, wenn man die Tordifferenz betrachtet: vierzig Tore Vorsprung.
Die Gastgeberinnen kamen kaum ins Spiel. Elf Tore waren das Maximum, was Hunsrück zustande brachte. Metzingen hingegen traf fünfzigzweimal. Das ist kein Zufall, sondern Ergebnis von Struktur und Ausführung.
Metzingen hat in den letzten Monaten regelmäßig gespielt. Am 30. Mai gab es 36:28 gegen Halle-Neustadt, am 23. Mai 36:34 gegen Oldenburg. Am 16. Mai siegte man 28:23 gegen Neckarsulm. Am 2. Mai stand 32:27 gegen BSV Sachsen Zwickau zu Buche. Am 25. April unterlag man 29:33 gegen Göppingen. Die Spielerinnen sind spielerisch am Ball.
Ein Pokalspiel dieser Art bedeutet vor allem eines: Metzingen steht mit einem Bein in der nächsten Runde. Hunsrück muss sich fragen lassen, warum man sich so wenig wehrt. Vierzig Tore Differenz sind kein Hintergrundgeräusch.