Am Donnerstagabend trafen die Frauen von Mosonmagyaróvár auf die Gastmannschaft von Vasas. Im Rahmen eines Klub-Freundschaftsspiels endete die Begegnung mit 32:31 für die Gastgeberinnen. Neun Tage zuvor hatte Mosonmagyaróvár Neka mit 39:28 bezwungen, während Vasas am selben Tag mit 24:28 gegen Budaörs verloren hatte.
Die Ausgangslage war unterschiedlich. Mosonmagyaróvár war seit acht Spielen ungeschlagen und kam mit einer Serie in die Partie. Vasas hingegen war in den letzten Begegnungen eher durch Niederlagen aufgefallen. Am 13. August gab es noch einen Sieg gegen Hypo Niederösterreich mit 31:28. Danach folgte eine Abwärtsspirale.
Das Ergebnis fiel eng aus. Bei einem Korbunterschied von nur einem Treffer entschied sich die Partie in den entscheidenden Momenten. Interessant wird es, wie sich die Mannschaften von dieser knappen Niederlage respektive dem knappen Sieg erholen werden. In der Vorbereitung bedeutet das: keine Zeit für Enttäuschung, aber auch keine Überheblichkeit.
Die Statistik der letzten Spiele zeigt ein klares Bild. Mosonmagyaróvár erzielte in den vergangenen Partien durchschnittlich 34,2 Treffer pro Spiel, Vasas kam auf 25,0. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams in ihren letzten Begegnungen unterschiedliche Gegner bekämpften. Das macht Vergleiche schwierig, aber nicht unmöglich.
Was bleibt, ist die Erkenntnis: Mosonmagyaróvár zeigte Konstanz. Vasas muss noch finden, was es braucht, um auf diesem Niveau mitzuhalten. Die Partie war ein Testlauf mit ernstem Hintergrund. Die nächste Aufgabe wartet bereits.