Im DHB-Pokal setzte sich Köbug 2000 am Donnerstag mit 29:31 bei Oppenweiler/Baknang durch. Die Gäste beendeten die Negativserie, die sie in den letzten Spielen hatte. Interessant wird es, wenn man die jüngste Bilanz beider Teams betrachtet.
Köbug 2000 zeigte in der Woche zuvor zwei knappe Niederlagen gegen HSG Wetzlar und Huttenberg. Nebenbei fiel auf, dass die Partie gegen Pfad Winterthur ebenfalls mit 29:31 endete — dieselbe Zahl, diesmal im eigenen Haus. Oppenweiler/Baknang hatte davor drei Siege in Folge verzeichnet, ehe die Partie gegen Neunburg-Lübbecke verloren ging.
Der Ausgang war knapp, aber er ändert nichts daran, dass beide Teams noch am Anfang ihrer Saison stehen. In der Tabelle bedeutet das wenig, da die Saison gerade begonnen hat. Was zählt, ist der Moment: Köbug fand ein Mittel, um den Gegner über die Zeit zu drängen.
Gegner Oppenweiler/Baknang liefen früh an und gaben einem Talent das Debüt — oder zumindest den Eindruck, als wäre das so. Die letzte Niederlage gegen Neunburg-Lübbecke lag schon etwas zurück. Und dann kam diese Partie, und sie endete mit einem Punkt Unterschied.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass solche Spiele nicht nach Statistik gehen. Drei- oder vier entscheidende Momente, und der Rest ist Hintergrund. Köbug 2000 hat nichts zu verlieren, wenn es um die Erwartungshaltung geht. Das kann ein Vorteil sein.