Am Freitagabend, 29. August 2026, trafen die Pumas auf die Bulls im Currie-Cup. Die Gastgeber entschieden die Partie klar mit 52:26 für sich. Interessant wird es, wenn man die Tordifferenz betrachtet: 26 Punkte Vorsprung sprechen für eine dominante Leistung.
Die Pumas kamen in ihren letzten fünf Spielen zu vier Siegen und einer Niederlage. Am 21. August unterlagen sie den Griquas mit 14:38, davor standen Erfolge gegen Stormers (29:7) und die Bulls selbst (33:31). Und dann dieser knappe Sieg am 2. August gegen die Bulls mit 20:15. Die Formkurve zeigt eine klare Tendenz nach oben.
Die Bulls hingegen waren zuletzt deutlich erfolgreicher. Drei Siege in Folge, darunter ein 62:52 gegen die Bulls selbst — nein, gegen die Bulls der anderen Liga — und ein 33:24 gegen die Sharks. Nebenbei fiel der 21:24-Niederlage gegen die Griquas am 31. Juli auf. Die Abwehrprobleme scheinen sich nicht gelegt zu haben.
Was diese Partie nun im Cup bedeutet, zeigt sich im Vergleich der jüngsten Verläufe. Die Pumas konnten mit diesem Sieg ihre Serie positiver Ergebnisse ausbauen. Die Bulls stellten einen Stopp ihrer Siegesserie dar. Fällt für den Rest der Saison aus — nein, das wäre übertrieben. Aber die Schwächen in der Defensive blieben sichtbar.
Die Tabelle wird sich durch diesen Ausgang verschieben. Die Pumas stehen mit einem Bein in der nächsten Runde des Cups. Die Bulls müssen sich fragen lassen, wo die Diskrepanz zwischen den hohen Punktzahlen in den letzten Spielen und dieser schwachen Vorstellung liegt. Machte den Unterschied in dieser Partie war die Effizienz vor Ort.