Am Dienstagabend endete das Meisterschaftsspiel zwischen den Arizona Diamondbacks und den Chicago Cubs mit einem knappen 5:4 für die Hausherren. Es war ein Match, das von der Kompaktheit der letzten Stunden lebte, und dann wandte sich das Blatt nach der Pause. Die Gäste hatten am Vortag noch dominiert, doch heute lag der Vorteil klar beim Team aus Arizona.
Man muss sich den Kontext vor Augen halten. Am Sonntag hatte die Partie noch ein anderes Gesicht getragen: Die Cubs gewannen dort mit 7:0. Interessant wird es, wenn man sieht, wie schnell sich die Stimmung drehen kann. Heute liefen die Dinge anders, die Defensivarbeit zählte mehr als die Offensive der Gäste.
Fünf zu vier ist ein Ergebnis, das über den Tisch geht. Die Diamondbacks nutzten den Standard nicht direkt, sondern gewannen durch Ausdauer. Die Offensivkraft der Gäste reichte am Ende nicht aus.
Die Cubs blieben nah dran, kamen aber nicht mehr über die Linie hinaus. Nebenbei fiel auf, dass die Fehlerquote bei beiden Seiten niedrig blieb. Die Hausherren zeigten, dass sie überstanden die Drangphase der letzten Spiele.
Für die Tabelle bedeutet das wenig unmittelbar. Doch die Serie ist offen. Arizona hat nach dem schweren 0:7-Ausgang am Vortag wieder Boden unter die Füße bekommen. Die Gäste müssen sich auf die Rückreise vorbereiten.