Am Sonntagabend unterlagen die Milwaukee Brewers den Texas Rangers mit 4:7 in einem regulären Saisonspiel der MLB. Die Gäste drehten einen Verlauf, der zunächst nach einer weiteren Niederlage für das heimische Team aussah. Nebenbei zeigte sich: Die Serie zwischen diesen beiden Mannschaften bleibt unverändert spannend.
Milwaukee hatte zuvor vier Spiele in Folge gewonnen und wirkte dabei klar dominant. In den drei Begegnungen gegen Texas zuvor lagen die Ergebnisse bei 5:3, 6:1 und 3:5 – jeweils zu Gunsten der Brewers. Interessant wird es nun, weil die Rangers am selben Abend, einen Tag später, diesen Matchup komplett umdrehten. Der Eigengewächs in der Defensive konnte den Rhythmus nicht halten.
Die Rangers starteten aggressiv und zückten nach der Pause mehrfach Gelb – nicht im Sinne der Spieler, sondern im Sinne des Spiels. Milwaukee verlor völlig den Faden, während Texas warf alles nach vorn und nutzte jede Lücke. Die hohe Abwehrkette wurde ausgehebelt, und mit jedem Fehler der Brewers wuchs der Vorsprung der Gäste.
Am Ende steht ein 7:4 für Texas. Das bedeutet: Die Brewers verlieren ihren aktuellen Siegeslauf, und die Rangers beenden ihre eigene Negativserie. Vier Niederlagen hintereinander waren vorbei, und mit diesem Sieg holten sie sich einen Punkt im Kampf um die Platzierung.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass Baseball nicht linear verläuft. Die Brewers hatten die Kontrolle, verloren sie dann aber in entscheidenden Momenten. Die Rangers nutzten ihre Chancen – und das war am Ende alles, was zählte.