Im Duell der LNBP setzte sich am Montagabend Diablos Rojos mit 71:66 gegen Gambusinos durch. Das Spiel endete knapp, fünf Punkte trennten die Mannschaften am Ende. Die Gäste gewannen damit das zweite Aufeinandertreffen innerhalb von 24 Stunden. Am Vortag hatte Gambusinos noch mit 83:80 die Oberhand behalten.
Entscheidend waren die Dreipunktewürfe. Diablos Rojos traf elf von dreißig Versuchen, das entspricht 36,7 Prozent. Gambusinos landete nur fünf Treffer aus 23 Würfen, 21,7 Prozent. Die Quote war gestiegen, als die Gäste die letzten Phasen übernahmen. Der Unterschied in der Effizienz von jenseits der Dreipunktelinie machte den Unterschied.
Beide Teams schossen ungenau aus dem Feld. Gambusinos traf 25 von 58 Versuchen, Diablos Rojos 24 von 68. Die Gäste scheiterten häufiger, während die Gastgeber ihre Chancen besser verwerteten. Die Freiwürfe zeigten ein anderes Bild: Diablos Rojos lagerte 12 von 16 Bällen ein, Gambusinos nur 11 von 21.
Auf der anderen Seite des Parketts dominierten die Gäste die Rebounds. 38 gegen 35, dabei steuerten Diablos Rojos elf offensive Rebounds bei, Gambusinos nur sechs. Die Gastgeber verloren mehr Ballverluste mit zehn, die Gäste begingen neun. Jeder Ballverlust war ein Moment, in dem der Gegner angreifen konnte.
Die Fouls waren ausgeglichen, beide Teams begingen 20. Die Steals verteilten sich ähnlich, sechs für die Gastgeber, sieben für die Gäste. Blocks gab es viermal bei Gambusinos, dreimal bei Diablos Rojos. Die Zahlen zeigen ein Spiel, in dem keine Mannschaft den Gegner richtig einquetschen konnte.
Interessant wird es in der Tabelle. Diablos Rojos beendete mit dem Sieg eine Serie aus drei Niederlagen in Folge. Gambusinos verlor nach dem Sieg von gestern erneut. Der vierte Sieg in Serie für die Gäste wäre möglich gewesen, aber die Gastgeber wehrten sich bis zum Ende. Der Sieg gibt Diablos Rojos Momentum, Gambusinos muss nun fragen, warum sie das Spiel nicht halten konnten.