Hamburg Towers und Rostock Seawolves trafen am 11. September 2026 im deutschen Pokal aufeinander. Die Partie endete mit einem 90:81-Sieg der Gastgeber. Es war ein klarer Auftritt, der die Favoritenrolle der Towers bestätigte.
Interessant wird es, wenn man die aktuelle Form beider Teams betrachtet. Rostock kam erst am 10. Mai mit einem 103:71 gegen Hamburg Towers zurück. Damals dominierten die Gäste deutlich. Heute sah die Rechnung anders aus.
Die Towers zeigten, dass sie aus ihren jüngsten Niederlagen gelernt haben. In den letzten fünf Spielen vor diesem Pokalauftritt standen vier Niederlagen zu Buche. Gegen Würtzburg, Bamberger und Ulm verlor man. Der Sieg gegen Rostock am 22. April war die Ausnahme.
Und dann fiel auf, dass unser Vorhersagemodell traf. Wir hatten einen Heimsieg mit 52 Prozent Sicherheit prognostiziert. Die Towers machten den Unterschied. Die Gäste zitterten sich nicht zum Sieg, sondern verloren die Nerven.
Nebenbei zeigt die Tabelle ein interessantes Bild. Rostock kam am 14. Mai in Trier auf die Verliererstraße. Davor siegte man gegen Ludwigslburg und Feha. Die Konstanz fehlte in dieser Partie.
Das Ergebnis bedeutet einen Schritt nach vorn für Hamburg im Pokal. 90 Punkte im Angriff waren ausreichend. Die Seawolves leisteten sich zu viele Fehler in entscheidenden Momenten.