Am Freitagabend traf Kolonias Gold im Rahmen der LNB in Paraguay auf Félix Pérez Cardozo. Das Spiel endete mit 91 zu 62 für die Gastgeber. Der vierte Sieg in Serie festigt die Position im oberen Tabellendrittel.
Interessant wird es bei der Wurfbalance. Kolonias Gold traf fünfzehn von achtunddreißig Dreipunktversuchen, Félix Pérez Cardozo acht von dreißig Zweiunddreißig. Nebenbei zeigt sich: Der Unterschied lag nicht im Einsatz, sondern in der Ausbeute. Die Gastgeber knackten die Abwehr mit der Länge des Feldes.
Unter dem Korb war Kolonias Gold ebenfalls präsent. Vierzig zwei Ballverluste gegen dreißig für die Gäste, elf offensive Rebounds zu sieben. Das Spiel wurde geräumt, bevor die Gäste sich positionieren konnten. Und dann kam der nächste Wurf, bevor die Verteidigung stand.
Der Ball wurde nicht verloren gegeben. Neun Turnovers bei den Gastgebern gegenüber zwölf bei den Besuchern. Acht Steals deuten auf eine aktive Verteidigung hin, während Félix Pérez Cardozo null Ballgewinne notieren konnte. Das Spiel geriet in den Griff, als die Gäste zu spät herauskamen.
Die Form der letzten Wochen passt zum Bild. Kolonias Gold gewann die letzten vier Partien, das letzte Spiel endete 90 zu 45 gegen San Alfonso. Félix Pérez Cardozo verlor zwei der letzten drei Begegnungen, zuletzt 78 zu 79 gegen Deportivo Campalto. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz — oder besser gesagt: die Mannschaft fand den Rhythmus.
In der Tabelle sitzen die Gastgeber auf Platz drei mit zehn Siegen und vier Niederlagen nach vierzehn Spielen. Die Gäste liegen auf Rang vier, acht Siege und sechs Niederlagen. Der Abstand von vier Punkten bleibt stehen, doch der Sieg gibt Kolonias Gold die Möglichkeit, den Konflikt zu vertiefen. Wer unter die Haube schaut, sieht: es war nicht nur die Statistik, die den Unterschied machte.