Im FIBA-Weltcup 2026 setzte sich Senegal am 30. August 2026 in einem klaren Spiel gegen Mali durch. Die Gäste gewannen mit 97:71 und beendeten damit eine Serie von zwei Niederlagen gegen den Gastgeber. Mali hatte zuvor mit 88:80 gegen Senegal gewonnen, doch dieses Mal fehlte die Kompaktheit.
Senegal startete kontrolliert und liess Mali nie in den Rhythmus finden. Die hohe Abwehrkette der Gäste wurde ausgehebelt, und Mali liess sich den Ball abnehmen. Nebenbei fiel auf, dass die Heimmannschaft in der ersten Halbzeit kaum Punkte aus dem Dreipunktewurf erzielte. Interessant wird es, wenn man die Quote betrachtet: Fünf Treffer aus 36 Versuchen sind wenig.
Die Statistik zeigt den Unterschied deutlich. Senegal traf 35 von 76 Feldwürfen — das sind 46 Prozent — und 13 von 40 Dreipunktewürfen. Mali hingegen lag bei 27 von 80 Feldwürfen und 5 von 36 Dreipunktewürfen. Die Abwehr von Senegal liess kaum offene Würfe zu, während Mali in den Zweikämpfen nie richtig mithalten konnte.
Beide Teams waren in den Ballverlusten ähnlich ungenau: Mali mit 19, Senegal mit 20. Doch die Gäste profitierten von besseren Wurfchancen und mehr Rebounds — 48 gegenüber 41. Die Verteidigungsrebounds lagen bei Senegal bei 35, bei Mali bei 28. Das bedeutete weniger Gegenangriffe für Mali.
Für Senegal ist der Sieg ein Schritt nach vorne. Die Mannschaft steht auf der Kippe, wenn man die letzten Spiele betrachtet: Niederlage gegen Ägypten, Sieg gegen Kamerun, Niederlage gegen Mali, Sieg gegen Nigeria. Mit diesem Erfolg gegen den direkten Kontrahenten ändert sich die Dynamik. Mali hingegen muss erkennen, dass der Sieg von 2025 nicht nachhaltig war.