Am 31. August 2026 schlugen die USA Kolumbien im Rahmen der Qualifikation zur FIBA-Basketball-Weltmeisterschaft mit 55:44. Die Gastgeber spielten vor eigenem Publikum, die Gäste reisten nicht als Statisten an. Das Ergebnis ist klar, interessant wird es in den Details.
Die USA steuerten 38 Treffer aus 77 Versuchen bei, Kolumbien kam auf 29 von 82. Nebenbei fiel die Anzahl der Versuche: Kolumbianer warfen mehr, aber weniger präzise. Dreipunktwürfe lagen bei 11 zu 10, Freiwürfe bei 17 zu 12.
Und dann der entscheidende Unterschied: die USA holten 50 Rebounds, Kolumbien 40. 37 defensive Rebounds gegen 26. Das bedeutet, dass die Gastgeber den Ball nicht nur gewannen, sondern ihn auch festhielten. Kolumbien blieb mit 14 Offensiv-Rebounds besser als die USA mit 13, aber das reichte nicht.
Die USA verteilten den Ball mit 28 Assists, Kolumbien mit 17. Steals: 9 zu 6, Blocks: 6 zu 2. Die Zahlen zeigen, was sich auf dem Feld abspielte — die USA kontrollierten den Rhythmus, Kolumbien versuchte, sich herauszukämpfen. 20 persönliche Fouls der Gäste gegen 14 der Gastgeber.
Die USA verloren 15 Ballbesitze, Kolumbien 12. Turnovers sind nicht alles, aber in diesem Spiel zählten die Gegenstöße. Die USA machten ihre Chancen dicht, Kolumbien nicht.
Die USA haben seit acht Spielen keine Niederlage mehr hinnehmen müssen, und dieser Sieg war ein weiterer Schritt. Kolumbien stand bereits in der Vergangenheit vor Schwierigkeiten: 56:94 gegen Kanada, 83:84 gegen Argentinien. Das Spiel gegen die USA war ein Test, den sie nicht bestanden.