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Tony Parker: Villerbanne-Projekt scheitert an strengeren Auflagen

Der Ex-NBA-Profi sieht die DNCCG nach dem Fall Monaco in strengerer Prüfung: Garantien und Auflagen dauerten zu lange, das Ausbauprojekt kam nicht zustande.

Tony Parker bei einer Pressekonferenz mit EuroLeague-Logo und Emirates-Sponsor im Hintergrund

Tony Parker führt das Scheitern des grossen Ausbauprojekts bei Villerbanne auf strengere Auflagen der Aufsichtsbehörde zurück. Die Behörde DNCCG, die nationale Kontrollbehörde, wolle jedes Risiko ausschließen, weil das Projekt zu groß sei.

Parker hatte nach eigener Darstellung die Zustimmung eines Investmentfonds, die Verhandlungen fortzusetzen. Die Auflagen und Garantien hätten sich aber in die Länge gezogen.

Die Lage in Monaco ist bekannt. Am 8. September sagte der Fonds Helen Holdings des früheren NBA-Profis Jamal Mashburn den geplanten Einstieg bei AS Monaco ab, weil die Due-Diligence-Prüfung offene Risiken zeigte. Vier Tage später lehnte der französische Verband den Antrag auf einen Platz in der dritten Liga ab, am 19. September bestätigte das Sportkomitee die Entscheidung: Es fehlten Garantien für die finanzielle Stabilität, offen bleibt nur die fünfte Liga. In der LNB steht Monaco nach 30 Spielen mit 0 Punkten als Zweiter in der Tabelle.

Der Verweis auf Monaco stammt von Parker selbst. Die DNCCG hat sich dazu in den vorliegenden Meldungen nicht geäussert. Wenn die Behörde ihre Prüfung nach dem Fall Monaco dauerhaft verschärft, könnte das künftig auch andere Klubs mit Investorenplänen Zeit kosten.

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