Am Freitagabend trafen die Caribbean Premier League aufeinander, als die Falcones aus Antigua und Barbuda die Knight Riders aus Trinidad und Tobago empfingen. Das Spiel endete mit 168:165 für die Gastgeber. Und dann stand da der Tabellenführer, der seine Position behauptete.
Auf der einen Seite die Falcones an der Tabellenspitze mit elf Punkten aus acht Partien, auf der anderen die Knight Riders auf Platz sechs mit vier Zählern. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie unterschiedlich die Wege waren. Die Gastgeber kassierten drei Niederlagen, die Gäste sechs.
Die Falcones kamen aus einer engen Serie. Am 7. August gewannen sie 168:167 gegen die Jamaica Kingsmen, am 17. September verloren sie 166:168 gegen genau diese Knight Riders. Nebenbei zeigt das: Die Begegnungen sind immer knapp.
Die Gäste dagegen hatten es schwerer. Zwei Siege in acht Spielen, dazu Niederlagen gegen die gleichen Gegner wie die Gastgeber. Verloren völlig den Faden schienen sie zuletzt, als sie am 16. August mit 182:183 gegen die Jamaica Kingsmen scheiterten. Gaben einem Talent das Debüt – oder besser: versuchten es mit neuen Ansätzen, ohne nachhaltige Wirkung.
Das Ergebnis bedeutet für die Falcones: elf Punkte, Tabellenführung. Für die Knight Riders: vier Punkte, sechster Platz. Machten den Deckel drauf bei einem Spiel, das über Stunden entschieden wurde. Nicht durch einen Moment, sondern durch die Summe kleiner Unterschiede.