Am Dienstagabend trafen die Dublin Guardians auf die Rotterdam Dockers in der European T20 Premier League. Das Spiel endete 178:179 für die Gäste. Ein Punktentscheid nach vierzig Minuten, in denen beide Teams nichts aufgeben wollten.
Interessant wird es, wenn man die Tabellenlage betrachtet. Dublin liegt sechstes mit drei Niederlagen und null Punkten. Rotterdam ist Dritter mit zwei Siegen und fünf Punkten. Der Unterschied zwischen diesen beiden Positionen zeigt sich an diesem einen Punkt.
Nebenbei ist bemerkenswert, wie die Gastgeber in letzter Zeit dastehen. Am 30. August unterlagen sie Edinburgh Castle Rockers mit 109:110. Drei Tage zuvor gab es eine 150:183-Niederlage gegen Glasgow Cosmic. Und am 27. August verlor man in Belfast mit 132:184. Eine Serie, die nicht besser wird.
Die Dockers sehen anders aus. Am 1. September gewannen sie in Glasgow mit 141:140. Einen Tag zuvor schlugen sie Amsterdam Flames mit 158:157. Beide Spiele endeten mit nur einem Punkt Unterschied. Das ist keine Zufallsserie.
Und dann der entscheidende Moment am Ende. Dublin hatte alles gegeben, hielt bis zur letzten Sekunde, aber Rotterdam schlug in der Nachspielzeit zu. Ein Fehler entscheidet, sagt man im Basketball. In diesem Fall geschah er in der Defensive, als die Gäste den Ball bekamen und verwerteten.
Was bedeutet das für die Tabelle? Rotterdam bleibt auf Platz drei, Dublin rutscht weiter ab. Drei Spiele, drei Niederlagen, null Punkte. So beginnt eine Saison nicht, und so sollte sie nicht weitergehen. Die Gäste haben gezeigt, dass sie den Druck tragen können. Die Gastgeber müssen jetzt begreifen, dass sie den Faden verloren haben.