Griechenland traf im Frauen-Kontinentalpokal auf Norwegen und verlor mit 109:110. Das Spiel endete am 29. August 2026 in der ersten Spielzeit der Gruppenphase. Drei Spiele hat Griechenland bereits absolviert, ohne einen Sieg. Norwegen steht mit vier Punkten auf Rang zwei.
Und dann kam es, wie die Tabelle es nahelegte. Griechenland kämpfte, aber die Erfahrung fehlte. Die Norwegerinnen nutzten den Standard, «brachten es über die Zeit», wie man sagt, wenn man weiß, dass man den Gegner nicht aus dem Rhythmus bringen kann. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams in den letzten Begegnungen regelmäßig über 100 Punkte warfen.
Interessant wird es, wenn man den zweiten Durchgang betrachtet. Griechenland ging ins Risiko, als noch zehn Minuten zu spielen waren. Die Antwort kam schnell. Die norwegische Abwehrkette wurde ausgehebelt, «machte den Unterschied» war in dieser Phase nicht übertrieben. Ein Talent gab sein Debüt, das musste man sehen.
Die Statistik zeigt 52:48 im Vorteil für Norwegen. Viele Schüsse mit einem Tor mehr — die Chancen gingen nicht alle unter. Die deutsche Mannschaft würde hier von einer klaren Favoritenrolle sprechen, aber im Pokal gelten eigene Gesetze. Der Unterschied war klein, aber er war da.
«Retteten sich in die Verlängerung» — das hätte Griechenlands Trainer nach dem Spiel vielleicht gesagt, wenn die Verlängerung möglich gewesen wäre. Stattdessen endete es hier. Drei Niederlagen, null Punkte, vierter Platz. Norwegen mit zwei Siegen und einer Niederlage bleibt auf Kurs.