Im ersten Rundenspiel des norwegischen Pokals traf Ossiden auf Notodden. Das Spiel endete am Aassiden Stadion mit einem klaren 0:4 für die Gäste. Die Begegnung am 22. August 2026 endete damit, dass die Besucher von der ersten Minute an bestimmten, wie die Partie ablief.
Notodden erzielte früh den Führungstreffer. In der 15. Minute fand S. Jorgensen das Tor und sorgte für die erste Überraschung. Ossiden kam kaum dazu, eigenes Spiel aufzubauen, und verlor seinen Mann in der Defensive. «Im Pokal gelten eigene Gesetze», doch das änderte nichts daran, dass die Gastgeber keine Chance bekamen.
Zum Wiedersehen glich Notodden die Bilanz nicht aus, sondern verdoppelte den Vorsprung. E. Leandersson traf in der 46. Minute und zeigte, was er in der Offensive vermag. Ossiden hatte keine Mittel, um das Spiel zu kontrollieren, und liessen sich nicht beirren. Die Pause bedeutete keine Wende, sondern bestätigte den Trend.
In der Schlussphase holten die Gäste noch zwei weitere Tore heraus. Ein Treffer in der 87. Minute folgte, und E. Leandersson vervollständigte seinen Doppelpack in der 90. Minute. Die Partie im Alleingang entschieden die Gäste, während Ossiden nie in die Zweikämpfe kam. Es war ein Abend, an dem die Statistik kaum etwas hergab.
Die Zahlen sprechen für sich: Beide Teams wurden mit je 0,5 Ballbesitz und null Eckbällen geführt. Keine Schüsse trafen aufs Tor, keine Karten wurden gezeigt. Solche Werte deuten darauf hin, dass das Spiel nicht über lange Phasen lief, sondern über kurze, entscheidende Momente. Viele Schüsse mit einem Tor bedeutet, dass Chancen verschossen gingen — hier war es andersrum.
Das Ergebnis bedeutet für Ossiden einen schweren Start in die Pokalsaison. Notodden hingegen zeigte, dass es in solchen Spielen zählt, wer konzentrierter bleibt. Die Gäste warten nicht länger auf einen Sieg, sondern haben gerade einen klaren Beweis geliefert.