Am Freitagabend trafen Aurora und Real Potosí in der sechzehnten Runde der Apertura in der Primera División aufeinander. Das Spiel endete 0:0. Beide Mannschaften kamen über einen torlosen Ausgleich nicht hinaus, was die Tabelle kaum verändert hat.
Die Partie war geprägt von verteidigerischer Disziplin. Aurora behielt mit 62 Prozent die Ballkontrolle, während Real Potosí trotz weniger Ballbesitz fast gleich viele Angriffe startete. Die Gastgeber schossen siebenmal aufs Tor, die Gäste elfmal – bei beiden Seiten blieb die Effizienz aus. Interessant wird es bei den Großchancen: Real Potosí schuf zwei, Aurora eine, doch keiner der Treffer gelang.
Neun Minuten nach der Halbzeitpause zogen beide Teams um. Aurora brachte J. Rojas und A. Terrazas herein, Real Potosí reagierte mit vier Wechseln auf einmal – B. Condori, J. Rivas, L. Viviani und J. Torrico. In der Folge häuften sich die Verwarnungen. Rivas, Vidaurre, Ramallo und Ortiz wurden gelb verwarnt, bevor Torres in der 87. Minute des Platzes verwiesen wurde.
Die Zahlen erzählen eine Geschichte von vertaner Möglichkeit. Aurora dominierte im Passspiel mit 538 gelungenen Versuchen, Real Potosí lag mit 325 deutlich zurück. Doch die Schüsse der Gäste waren häufiger, nur seltener im Ziel. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams je einmal abseits standen – wenig Überraschung bei so viel Raum in der Tiefe.
In der Tabelle bleibt alles beim Alten. Aurora liegt mit 24 Punkten auf dem achten Platz, Real Potosí mit 25 auf dem siebten. Der Unentschiedenstreif verlängerte für die Gäste ihre Serie ohne Niederlage, während Aurora nach zwei verlorenen Spielen in Folge zumindest keinen weiteren Punkt abgab. Der Markt sieht ein torarmes Spiel – und das war es.