Im ersten Durchgang des norwegischen Pokals setzte sich Berum am Samstag auf dem Sandvika-Stadion klar durch und schlug Mjøndalen mit 4:0. Die Gastgeber begannen aggressiv und gingen früh in Führung, bevor sie die Kontrolle über das Spiel übernahmen.
L. Bransdal entschied die Anfangsphase für die Heimmannschaft und traf bereits in der dritten Minute. Mjøndalen suchte nach einem Ausgleich, doch bevor die Halbzeitpfiffe ertönte, erhöhte K. Coric in der 45. Minute auf 2:0 — interessant wird es, wenn man bedenkt, wie wenig Mjøndalen in dieser Phase gefährlich war.
Nach dem Seitenwechsel verpasste Berum in der 50. Minute einen Elfmeter, was den Spielverlauf nicht änderte. V. C. Kaba machte den Unterschied dann endgültig: Er traf in der 54. Minute zum 4:0. Nebenbei fiel, dass die Gäste nach der Pause kaum noch Zugriff auf das Tor der Gastgeber erhielten.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: Mjøndalen beherrschte den Ball mit 61 Prozent Besitz, doch 58 Angriffe mündeten in lediglich drei Schüsse aufs Tor. Berum war mit 39 Prozent weniger Ballbesitz effektiver — sechs Trefferversuche landeten auf Ziel, während die Gäste nur einmal trafen.
Der Sieg beendet die Negativserie der Gastgeber aus der Vorsaison, wo sie zuletzt nur unentschieden oder verloren hatten. Mjøndalen hingegen ist klar in der Favoritenrolle, doch solche Begegnungen zeigen, dass Statistiken allein kein Spiel gewinnen — drei- oder vier entscheidende Momente tun es stattdessen.