Am Sonntagabend traf die Ballspielvereinigung Baltika aus Kaliningrad in der 5. Runde der Premjer-Liga auf den FC Rubin Kasan. Das Spiel endete 1:1, nachdem der Gast in der Anfangsphase geführt hatte, bevor ein Spieler der Heimmannschaft noch in der Schlussphase den Punktgewinn sicherte.
Es war nur die achte Minute, als Jacques-Julien Siwe für Rubin die Führung erzielte. und dann lief es eine Weile ruhig, die Heimmannschaft behielt den Ball, ohne wirkliche Gefahr zu schaffen. Die Statistik zeigt 55 Prozent Ballbesitz für Baltika, doch der Wert allein sagt wenig über den Verlauf aus.
Interessant wird es um die siebte Viertelstunde. Aleksandar Jukić erhielt in der 79. Minute die Gelbe Karte und wurde bereits in der 80. Minute ausgewechselt. Rubin spielte fortan mit zehn Männern, nebenbei hatte die Mannschaft zuvor die einzige Großchance des Spiels kreiert, während Baltika bei null blieb.
In der 90. Minute glich Sergey Varatynov aus. Vier Minuten später folgte das Tor zum 1:1. Zwei Treffer desselben Spielers in der Nachspielzeit — das war es, was das Spiel entschied. Die Heimmannschaft hatte 11 Schüsse abgefeuert, davon 4 aufs Tor, Rubin kam auf 8 Schüsse mit 3 Treffern im Ziel.
Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte als das Ergebnis. Baltika dominierte den Ball, Rubin verteidigte sich mit 58 Ballverlusten und 16 Tackles. Beide Mannschaften gewannen 55 Zweikämpfe in der Luft, das war die einzige Parallele in den Daten.
Nach der fünften Runde steht Baltika mit 10 Punkten auf Rang 5, Rubin liegt mit 9 Punkten auf Platz 8. Beide Mannschaften hatten in den letzten Spielen bereits Unentschieden erreicht, dieses Ergebnis reiht sich in die aktuelle Tendenz ein.