Corpus Christi und Forward Madison trafen in der Gruppenspielephase der USL League One am vergangenen Samstag aufeinander. Das Spiel endete 0:2 für die Gäste aus Madison. Die Gastgeber hatten die bessere Chance in der ersten Halbzeit, als B. Bowen einen Elfmeter verschoss.
Interessant wird es, wenn man die ersten Minuten betrachtet. R. Torres erhielt bereits in der ersten Minute eine Gelbe Karte, A. Edwards folgte in der 23. Minute. Und dann kam der Elfmeter für Forward Madison — verschossen von B. Bowen in der 24. Minute. Corpus Christi spielte aggressiv, aber ohne Erfolg.
Die zweite Halbzeit brachte den Durchbruch. In der 61. Minute traf C. Ngoubou zum 0:1 nach einem gut organisierten Angriff. Nebenbei fiel auf, dass beide Mannschaften in der 62. Minute wechselten — A. Edwards und T. Pondeca für Forward Madison. Die Gäste kontrollierten das Tempo besser.
Der entscheidende Moment folgte sieben Minuten später. R. Carmichael verwandelte einen Elfmeter in der 67. Minute zum 0:2. Corpus Christi verlor die Nerven, S. Gomez erhielt in der 90. Minute die Rote Karte. Das Spiel war damit entschieden, aber die Gäste hatten bereits alles in der Hand.
Die Statistiken zeigen ein Bild, das zur Partie passte. Forward Madison hatte mit 54 Prozent mehr Ballbesitz, 6 Treffer aufs Tor gegenüber 3 bei den Gastgebern. Die Gastgeber waren zwar in den Angriffen fast gleichauf mit 101 Attacken, aber die Effizienz fehlte. 46 Prozent Ballbesitz und ein verschossener Elfmeter — das erklärt den Ausgang.
In der Tabelle bedeutet das für Forward Madison einen weiteren Schritt nach vorn. Die Gäste stehen auf dem dritten Platz mit 47 Punkten nach 25 Spielen. Corpus Christi bleibt Neunter mit 30 Punkten nach 24 Begegnungen. Die Gastgeber haben ein Spiel weniger absolviert, aber der Rückstand von 17 Punkten ist spürbar.