Am 6. September 2026 trafen die Dresdner Eisbären auf Kassel in einem klubinternen Freundschaftsspiel. Das Spiel endete mit einem klaren 4:1-Erfolg für die Gastgeber aus Dresden. Interessant wird es, wie beide Mannschaften diese Partie in der Vorbereitung nutzen.
Dresden kam gut ins Spiel und kontrollierte von Beginn an. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber in den letzten Spielen unterschiedlich liefen. Am 4. September gab es noch einen 5:3-Sieg gegen Lausitzer Füchse, davor am 30. August ein 4:2 gegen Grizzlys Wolfsburg. Doch bereits am 28. August verlor man mit 2:5 gegen Liberec.
Kassel hatte es schwerer. Die letzten Spiele zeigen ein gemischtes Bild. Am 29. August unterlag man deutlich mit 3:7 gegen Hammer Eisbären. Davor gab es am 21. August einen knappen 4:3-Sieg gegen Rosenheim und am 16. August ein 7:4 gegen Villach. In der Vergangenheit verlor man beide Spiele gegen Krefeld Pinguine.
Und dann der entscheidende Unterschied: Dresden hielt die Nerven. Kassel fand nicht in die Partie hinein. Die Gastgeber nutzten ihre Chancen und ließen nichts anbrennen. Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz, wie es in solchen Spielen oft passiert.
Was das Ergebnis bedeutet, zeigt sich in der Formkurve. Dresden beendete damit eine kurze Schwächephase nach der Niederlage gegen Liberec. Kassel steht kurz vor dem Abschluss, hat aber noch nicht den richtigen Rhythmus gefunden. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, aber das Selbstvertrauen schon.