Köln dreht gegen Hoffenheim
Am Freitagabend traf KFC Köln auf TSG Hoffenheim im ersten Spiel der neuen Bundesligasaison. 3:2 stand am Ende auf dem Brett, und die Gastgeber feierten einen knappen Sieg vor dem Rhein. Interessant wird es, wenn man sich ansieht, wie das Spiel lief.
Die Gäste eröffneten früh. In der 27. Minute nutzte A. Daghim eine Lücke und schob ein. Köln musste sich neu sortieren, und und dann kam der Ausgleich: In der 51. Minute traf S. El Mala. Der Stürmer warf die Partie zurück ins Gleichgewicht, bevor Hoffenheim in der 67. Minute wieder die Führung übernahm — O. Kabak köpfte ein.
Dann geschah das, was den Abend entschied. T. Dallinga erzielte in der 72. Minute den Ausgleich und drehte die Partie. Nebenbei holten sich die Kölner auch noch einen Freistoß heraus, aus dem in der 82. Minute das entscheidende Tor wurde. Die Szene ging in die Überprüfung, doch der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt — und Dallinga machte den Unterschied.
Nach dem Treffer blieb die Partie spannend. Kabak erhielt in der 83. Minute die gelbe Karte, Moerstedt folgte in der 90. Minute nach vier Sekunden Überzeit. Mehr Tore kamen nicht mehr zustande. Und dann endete das Spiel mit drei Punkten für Köln.
Die Zahlen erzählen eine eigene Geschichte. Hoffenheim hatte mit 59 Prozent mehr Ballbesitz, doch Köln war effizienter: sechs Treffer auf dem Ziel, während die Gäste nur viermal trafen. Beide Seiten lagen bei den Expected Goals fast gleichauf — 1,71 bei Köln, 1,75 bei Hoffenheim. Die Quote ist gestiegen, als Dallinga doppelt traf.
In der Tabelle findet sich Köln nun auf Platz sieben mit drei Punkten, Hoffenheim liegt auf Rang 13. Beide Mannschaften haben erst ein Spiel absolviert, und der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage war in diesem Fall schmaler als die Statistik vermuten lässt.