Am Sonntagabend setzte sich der Tabellenzweite Hammarby mit 5:0 gegen Piteå durch, im vierzehnten Spieltag der Damallsvenskan. Die Gastgeberinnen zeigten sich von der ersten Minute an überlegen. S. Lennartsson traf bereits in der zweiten Minute, V. Koivisto folgte in der dreizehnten und M. Nyhagen in der siebzehnten. Nebenbei: F. Peterson schloss die Abrechnung in der neunzigsten Minute ab.
Der erste Abschnitt war einseitig. Hammarby stand tief und kompakt, Piteå fand keine Antworten. 128 Angriffe gegen 63 – die Zahlen zeigen, wer das Spiel bestimmte. Interessant wird es, wenn man die Torschüsse betrachtet: 17 auf dem Ziel bei Hammarby, einer bei Piteå. Der Gegner wurde eingeschürt, die Abwehr stand sicher.
In der zweiten Hälfte brachten die Trainerinnen frische Kräfte. S. Andersson, M. Murnin und E. Sorum kamen zur Pause für Hammarby, A. Walter und V. Koivisto in der sechsten Minute. Piteå zog zur siebten Minute nach. S. Lennartsson wurde in der siebzigsten Minute ausgewechselt – nach vier Toren in der ersten Halbzeit. A. Hellekant und A. Carlsson folgten, A. Johannesen in der Nachspielzeit.
Die Statistik ist deutlich. 64 Prozent Ballbesitz für Hammarby, 36 für Piteå. Sieben Ecken, keine für die Gäste. Keine Roten, keine Gelben – das Spiel blieb fair, aber der Unterschied war klar. Die Quote war gestiegen, die Gastgeberinnen spielten den Gegner an die Wand.
Hammarby bleibt auf Platz zwei mit 41 Punkten aus 16 Spielen – 13 Siege, zwei Unentschieden, eine Niederlage. Piteå liegt achtes mit 19 Punkten, fünf Siege, vier Unentschieden, sieben Niederlagen. Der Abstand zwischen den Mannschaften ist gewachsen. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, aber sie zeigt, wer auf dem richtigen Weg ist.