Helsingborgs empfing Örebro SK am Dienstagabend im Superettan-Zwangslauf. Das Spiel endete 1:1, zwei Tore in der Schlussphase bestimmten den Verlauf. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Gastgeber nach dem Rückstand reagierten.
A. Yasin brachte Helsingborgs in der 77. Minute die Führung. Der Treffer kam, als beide Teams bereits umgestellt hatten. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste in der Defensive ruhiger blieben, obwohl sie unter Druck standen.
Dann kam die Antwort aus dem Nichts. A. Johansson equalisierte in der 90. Spielminute plus zwei. Eine Minute, die eigentlich für Auswechslungen gedacht war, wurde zum entscheidenden Augenblick. Der Ball ging rein, der Moment war da.
Die Disziplin blieb im Rahmen. Drei Gelbe Karten für Helsingborgs, zwei für Örebro. V. Sandberg, J. Haliti, J. Voelkerling Persson, E. Lindell und T. Rupil standen auf der Kippe, blieben aber auf dem Platz. Das Spiel wurde nicht unterbrochen.
Umstellungen prägten die zweite Halbzeit. M. Kusu, C. Amatkarijo, A. Akimey, L. Sadiku, L. Hedenberg, E. Lindell, R. Wiedesheim-Paul, S. Wikman und V. Sandberg kamen ins Spiel. Die Trainer versuchten, Impulse zu setzen, aber die Ergebnisse blieben gleich.
Die Statistik zeigt ein Bild, das nicht sofort stimmt. Helsingborgs hatte mit 75 Angriffen fast so viel wie die Gäste mit 78. Aber die Effizienz war unterschiedlich. Sieben Schüsse ins Tor bei Helsingborgs, drei bei Örebro. Die Gastgeber schossen genauer, die Gäste mehr.
Im Klasserament ändert sich wenig. Helsingborgs bleibt auf Platz zehn mit 25 Punkten, Örebro auf Platz 15 mit 19 Punkten. Beide Teams haben 20 Spiele absolviert. Der Punktgewinn für beide ist ein Schritt, aber kein Durchbruch.