Varberg Boys und Oddevold trafen sich am Sonntag im Varberg Energi Arena. In der 21. Runde der Superettan endete das Spiel 3:1 für die Heimmannschaft. Die Gäste kamen von Anfang an nicht hinterher.
Und dann geschah alles in kurzer Zeit. In der 8. Minute traf J. Nilsson. 11 Minuten später verwandelte M. Saetra ein Eigentor. 13 Minuten nach dem Anpfiff stand es bereits 2:0 durch einen 2. Treffer von Nilsson. Oddevold fand die Lücke nicht mehr und geriet unter Druck.
Nach der Pause nebenbei fiel die erste Substitution bei 54 Minuten. Dann kam der Elfmeter. In der 61. Minute verwandelte L. Shahin sicher. Oddevold versuchte zu reagieren, aber die Heimmannschaft liess kompakter stehen. Es folgten viele Einwechslungen, ab der 68. Minute liefen 3 Spieler für Varberg gleichzeitig.
Interessant wird es bei der Auswertung. Oddevold kontrollierte den Ball mit 55 Prozent, Varberg hatte 45. Die Gäste führten bei den Angriffen mit 81 zu 63. Doch die Schüsse: Gast 6 auf das Tor, Gastgeber 5. 3 Tore bei weniger Treffern. Das ist ein klassisches Beispiel dafür, wie man sich selbst blockiert.
Die Tabelle zeigt den Unterschied. Varberg Boys bleibt auf dem 3. Platz mit 35 Punkten, Oddevold liegt 8. mit 30 Punkten. Nach dem Sieg beendeten die Negativserie. Die Heimmannschaft zeigt, dass sie im oberen Bereich mithalten kann.