Gent dreht sich zum Sieg in Edinburgh
Gent hat in der Playoff-Runde der Conference League in Edinburgh mit 3:2 die Upper-House-Halbfinal-Plätze erreicht. Hibernian ging nach einem eigenen Tor durch J. Kerr und einem Treffer von F. Passlack in Führung, doch Gent drehte das Spiel am Ende. Der entscheidende Moment war ein Eigentor von M. Chaiwa in der 91. Minute.
Die Partie begann mit einer Phase des Erkundens. In der 32. Minute erhielt C. Burgess die erste Gelbe Karte, vier Minuten später folgte T. De Vlieger. Interessant wurde es in der 39. Minute, als J. Vergara Gent in Führung brachte. Kurz vor der Pause wurde ein Tor von M. Boyle nach VAR-Prüfung annulliert. Nebenbei bemerkenswert, wie diese Entscheidung den Lauf des Spiels veränderte.
Nach der Pause übernahm Hibernian die Initiative. J. Kerr glich in der 56. Minute aus, und F. Passlack brachte die Schotten in der 77. Minute sogar in Führung. Gent reagierte nicht mit Panik, sondern suchte nach Wegen. In der 82. Minute wurden drei Spieler für Gent eingewechselt, darunter S. Van Der Heyden. Der Druck stieg, und in der 84. Minute glich C. Burgess aus.
Die letzte Viertelstunde wurde dramatisch. Hibernian hielt die Führung, bis M. Chaiwa in der 91. Minute einen Ball ins eigene Netz beförderte. Drei Minuten später erhielt der gleiche Spieler noch eine rote Karte, nachdem er bereits die zweite Gelbe Karte hatte. Und dann war das Spiel entschieden.
- Hibernian: 44 % Ballbesitz, 1,03 Expected Goals, fünf Treffer auf Ziel
- Gent: 56 % Ballbesitz, 1,24 Expected Goals, ebenfalls fünf Treffer auf Ziel
Gent profitierte von der höheren Effizienz. Beide Mannschaften schossen fünfmal ins Tor, doch die Gäste nutzten ihre Momente besser. Hibernian hatte mehr Angriffe und schoss öfter aus dem Strafraum, doch das Ergebnis spricht für sich.
Was bedeutet das für beide Seiten? Hibernian muss sich mit der Niederlage abfinden, obwohl das Spiel lange in Reichweite war. Gent steht in der nächsten Runde, nachdem der letzte Moment alles entschied. Die Statistik zeigt zwar einen ausgeglichenen Kampf, doch entscheidend waren die drei oder vier Episoden am Ende.