Im Finale des schwedischen Pokals setzte sich Egers am 19. August 2026 mit 4:0 gegen Högaborg durch. Das Spiel endete in der vorgesehenen Zeit, ohne Verlängerung oder Elfmeterschießen. Die Gäste aus dem Süden Schwedens dominierten von Beginn an und kontrollierten den Spielverlauf.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: Egers hatte elf Treffer aufs Tor, während Högaborg nur einen Versuch traf. Der Heimverein behielt mit 52 Prozent die Ballbesitzquote, doch die Effizienz der Gäste war entscheidend. Egers erzielte drei Freistöße und sieben Eckbälle, Högaborg kam auf einen Eckball.
Vor dem Finale zeigte Högaborg eine gemischte Form. Das letzte Spiel am 3. Juni endete mit einem 2:1-Sieg gegen Trelleborg, davor gab es Niederlagen gegen Engelholm und Lund. Egers hingegen war seit drei Spielen ungeschlagen, mit Siegen gegen Lungskile und Varbergs Boys in der jüngeren Vergangenheit.
Die Kartenverteilung fiel leicht zugunsten der Gäste aus. Högaborg erhielt vier Gelbe, Egers drei. Die Offside-Regel wurde bei beiden Teams unterschiedlich häufig angewendet – fünfmal bei den Gästen, nullmal bei den Hosts. Das spricht für einen offenen, aber kontrollierten Spielfluss.
Mit dem Sieg sicherte sich Egers den Pokaltitel. Högaborg bleibt ohne Trophäe, trotz der Heimvorteils und der Ballbesitzdominanz. Die Differenz von vier Toren markiert einen klaren Sieg in einem Pokalfinale.