Cardiff und Roma trafen sich am 1. August 2026 im Rahmen der Club Friendlies. Die Gastgeber gewannen mit 4:1 und zeigten, dass sie in der Sommerpause bereits Gefüge gefunden haben. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie die Statistik dazu aussieht.
Der erste Höhepunkt kam früh: C. Ashford nutzte eine Chance in der 3. Minute und eröffnete die Rechnung. Roma reagierte mit mehr Ballbesitz, doch Cardiff hielt die Struktur. In der 30. Minute erhöhte Y. Salech auf 2:0, nachdem die Gäste bereits in der 29. Minute M. Bah eingewechselt hatten. Und dann kam die 35. Minute, als P. Dybala einen Elfmeter verschoss – ein Moment, der den weiteren Verlauf prägte.
Cardiff erhöhte in der 39. Minute erneut durch Ashford. Roma stellte in der Halbzeit um: N. Trott und G. Mancini kamen für die Gäste. In der 58. Minute traf Dybala doch noch und machte 1:3, doch Cardiff ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. O. Tanner schoss in der 64. Minute den 4:1-Endstand, während Soule für Roma die gelbe Karte sah.
Die restliche Zeit verbrachte man mit Einwechslungen, sieben für Cardiff und acht für Roma, ohne dass sich das Bild änderte. Ndicka erhielt für die Gäste in der 77. Minute eine weitere Verwarnung. Nebenbei fiel auf, dass Cardiff mit weniger Ballbesitz effektiver war.
Cardiff hielt 47 Prozent Besitz, Roma 53. Doch die Zahlen erzählen eine andere Geschichte: 10 Schüsse auf das Tor bei 58 Prozent Genauigkeit gegenüber 12 Schüssen bei 38 Prozent. Die Expected Goals lagen bei 1,44 für Cardiff und 2,14 für Roma. Roma erzeugte mehr Angriffe (90 zu 71) und mehr Großchancen (4 zu 3), doch die Tore kamen auf der anderen Seite.
Es war ein Spiel, das zeigte, dass Effizienz nicht immer mit Dominanz einhergeht. Cardiff beendete eine Serie von drei Spielen ohne Niederlage, während Roma nach dem 3:3 gegen Cannes versuchte, neue Wege zu finden. Vier Tore bei wenigen Chancen – das ist kein Zufall, das ist Organisation.