Am ersten Spieltag der Bundesliga erreichte der 1. FC Köln auf dem RheinEnergieStadion einen wichtigen Sieg. Mit 3:2 bezwang man TSG Hoffenheim in einem Spiel, das lange Zeit ausgeglichen wirkte. Es war das erste Spiel der Saison, in dem beide Teams ihre Punkte sammeln wollten.
«Und dann» änderte sich die Dynamik im Spielverlauf. A. Daghim hatte in der 27. Minute für die Gäste die Führung besorgt, bevor S. El Mala in der 51. Minute ausglich. Die Trainer setzten um die 53. Minute auf frische Kräfte, als Bernardo und A. Hlozek eingewechselt wurden. Köln hielt die Konzentration hoch.
Ein Wendepunkt war der vergebene Elfmeter von Max Moerstedt in der 57. Minute. Die Kölner verpassten die Chance, auszugleichen, und Hoffenheim ging durch Ozan Kabak in der 67. Minute wieder in Führung. «Interessant wird es», wenn man betrachtet, wie schnell die Gäste aufbauten.
Doch die Heimmannschaft gab nicht auf und suchte nach Lösungen. Tristan Dallinga sorgte in der 72. Minute für den Ausgleich und schlug in der 82. Minute nach, um das Spiel zu entscheiden. Nebenbei fiel auf, wie sicher er den Ball im Strafraum hielt. Hoffenheim ließ Räume frei, die Köln nutzte. Die Umstellungen änderten das Spielbild.
In der Statistik dominierte Hoffenheim mit 59 Prozent Ballbesitz, doch die Kölner waren tödlicher. Bei den Schüssen lagen die Gastgeber mit 13 Versuchen und 6 Schüssen auf das Tor vorn, während die Gäste trotz höherer erwarteter Tore von 1,75 weniger ins Ziel trafen. Die Effizienz im Abschluss entschied über den Sieg. Es zeigte, dass nicht nur der Ballbesitz zählt.
Nach diesem Spiel sitzt Köln mit drei Punkten auf dem siebten Platz der Tabelle. Hoffenheim muss sich nach der Niederlage auf den 13. Rang zurückfallen lassen. Die Gastgeber bestimmten den Rhythmus des Spiels.