Kitakyushu und Okinawa trafen am 19. August im ersten Rundenspiel des Kaiser-Pokals aufeinander. Das Spiel endete 1:2 für die Gäste, die sich damit für die nächste Runde qualifizierten. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie der Verlauf zustande kam.
Kitakyushu ging in der 40. Minute durch K. Takahashi in Führung. Doch in der 50. Minute glich Okinawa aus. Und dann kam der entscheidende Moment: In der 93. Minute entschied Okinawa das Spiel für sich. Der rote Karten für die Gastgeber änderte wenig an der Bildschirmsituation.
Nebenbei zeigt die Statistik ein deutliches Bild. Okinawa kontrollierte mit 58 Prozent Ballbesitz das Geschehen. 129 Angriffe standen 92 gegenüber. Die Gäste schossen viermal auf das Tor, Kitakyushu traf nur zweimal in die Nähe. Ein Ergebnis, das die Überlegenheit widerspiegelt.
Kitakyushu hatte mit einer roten Karte zu kämpfen, während Okinawa ohne Disziplinarmaßnahmen blieb. Die Gastgeber verloren nach dieser Situation die Kontrolle. Drei gelbe Karten für Kitakyushu stehen einem für Okinawa gegenüber.
Das Ergebnis beendet eine schwache Serie bei Kitakyushu. Die letzten Spiele zeigten durchwachsene Leistungen. Für Okinawa bedeutet der Sieg einen Neuanfang nach einer langen Durststrecke ohne Erfolge.