KAМАЗ hat in der 9. Runde der Ersten Liga mit 1:0 gegen Leningradets gewonnen. Das einzige Tor fiel in der 19. Minute durch R. Tkachuk. Die Gäste kontrollierten das Spiel nur wenig, hatten aber einen Moment mehr Nerven. Leningradets blieb mit 54 % Ballbesitz länger im Besitz, doch das änderte nichts am Ergebnis.
In der 41. Minute sah K. Morozov die erste Gelbe Karte für die Gastgeber. Der Platz war schwer, die Konzentration sackte ab. In der 46. Minute wechselten beide Seiten: A. Kulishev und O. Kenfak kamen für Leningradets, während KAMAZ bereits in der ersten Halbzeit seine Kräfte sparen wollte. Der Trainer hatte früh den Sack zugemacht.
Seit der 64. Minute lief Leningradets mit einem Mann weniger, doch die Rote Karte für K. Isaev in der 87. Minute kam zu spät. Er zückte nach der Pause mehrfach Gelb, stand einen Schritt zu spät und erhielt die Platzverweisung. Die drei weiteren Wechsel bei 67 und 82 Minuten brachten keine Wende. Die Gäste standen zu zehnt da, aber der Vorsprung reichte.
Die Statistik zeigt die Schieflage: vier Treffer aufs Tor bei beiden Seiten, doch nur einer ging ins Netz. Leningradets hatte sechs, KAMAZ neun Eckbälle. Die Gastgeber drückten den Gegner in die eigene Hälfte, kamen nie in die Zweikämpfe. Ein Derby mit eigener Rechnung, wo Statistiken nichts über den Ausgang aussagen.
Leningradets bleibt auf dem 16. Platz mit sechs Punkten nach acht Spielen. KAMAZ sitzt auf Platz 17 mit fünf Punkten nach neun Partien. Die Gäste beendeten eine Serie ohne Sieg, die Gastgeber warten seit Wochen auf einen Erfolg. Die Tabelle ändert sich nur wenig, doch die Stimmung in den Kabinen ist unterschiedlich.