Im Achtelfinale des Pokals von Kolumbien endete das Spiel zwischen Llaneros und Quindío mit 1:1 nach der regulären Spielzeit. Beide Mannschaften gingen in die Verlängerung, doch erst im Elfmeterschießen sollte die Entscheidung fallen. Ein roter Platzverweis noch vor der Pause hatte den Verlauf bereits verändert.
In der zehnten Minute nutzte J. Lloreda einen Elfmeter und brachte seine Mannschaft in Führung. Die Gäste glichen in der 44. Minute durch Y. Mena aus. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit sah L. Miranda die rote Karte — Llaneros musste mit zehn Spielern weiter. «Ein Fehler entscheidet», und hier entschied ein Platzverweis die Balance.
Die Gastgeber kamen in der zweiten Halbzeit kaum noch zu eigenem Spiel. Mit einem Mann weniger «verloren sie völlig den Faden» nach der Pause. Trainerarbeit zeigte sich in den zahlreichen Wechseln: In der 61. Minute kamen drei Spieler für Llaneros, in der 70. Minute ebenfalls drei für Quindío. Die Mannschaften «standen tief und kompakt», doch die Chancen blieben dünn.
Als die reguläre Zeit abgelaufen war, folgte das Elfmeterschießen. «Kann jederzeit einen Gang zulegen», doch hier ging es nur um Nerven. In der 120. Minute und den Folgesekunden wurden sieben Elfmeter geschossen — fünf verwandelt, zwei daneben. Die Torschützen wechselten sich ab, jeder Treffer folgte auf einen Ausgleich.
Das Ergebnis bedeutet: Die Runde ist offen. Llaneros steht auf dem zweiten Platz mit neun Punkten aus vier Spielen, drei Siegen und einer Niederlage. Quindío hat seine letzten Spiele «nicht als Statisten» bestritten, mit Siegen gegen Унион Магдалена und Энвигадо. Wer weiterkommt, entscheidet sich erst in der Rückrunde.