Am Freitagabend trafen der VfB Stuttgart und der 1. FC Köln aufeinander, das Spiel endete 4:1 für die Gastgeber. In der MHP Arena stand die zweite Runde der Bundesliga auf dem Programm, der VfB setzte sich deutlich durch. Bilal El Khannouss eröffnete die Bilanz, Grischa Prömel verdoppelte den Vorsprung, ein Eigentor von Ramon Hendriks und Josha Vagnoman sorgten für die Endstand-Marke.
Und dann kam die zweite Halbzeit. Grischa Prömel traf zur 60. Minute, kurz darauf wechselte der VfB gleich dreimal. Ermedin Demirović erzielte das Eigentor des Kölner Verteidigers, das Spiel war damit entschieden. Josha Vagnoman stellte die 4:1-Marke in der 90. Minute, die Gäste hatten keine Antwort mehr.
Interessant wird es bei den Zahlen. Der VfB verfügte über 58 Prozent Ballbesitz, Köln kam auf 42. Die Gastgeber schufen sechs große Chancen, die Gäste nur eine. Erwartete Tore lagen bei 3,04 für Stuttgart und 1,58 für Köln. Acht Treffer auf Ziel bei 16 Versuchen — das ist Effizienz.
Die Tabelle zeigt den Kontrast vor dem Spiel. Stuttgart lag auf Platz 18 mit null Punkten nach einer Niederlage gegen Bayern. Köln führte die Tabelle an, sieben Plätze höher, mit drei Punkten aus einem Sieg. Das Ergebnis dreht die Gewichte, der VfB holt drei Punkte, Köln muss sich mit null zufriedengeben.
Wir hatten zuvor eine Prognose abgegeben: Sieg der Gastgeber, mit einer Sicherheit von 45 Prozent. Und dann traf es zu. Nicht weil die Gäste schwach waren, sondern weil die Chancen genutzt wurden — sechs große Gelegenheiten, sechs Treffer in der Summe. Köln schuf nur eine große Chance und hatte damit Pech.