Im Halbfinale der AFF-Meisterschaft besiegte Vietnam Malesien am 16. August 2026 mit 2:0. Das Spiel endete nach zweimaliger Führung der Gäste, wobei ein Eigentor von F. Danish in der 86. Minute den Abstand sicherte.
Interessant wird es zur ersten Halbzeitpause. Rafaelson traf in der 45. Minute plus fünf Sekunden zum 1:0. Die Gäste hatten die Ballbesitzquote nicht für sich, aber ihre Schüsse waren präziser: 42 Prozent Triffterquote gegenüber 27 bei den Gastgebern.
Und dann kam die zweite Halbzeit. Malesien tauchte mehr auf, 97 Angriffe gegen 75, doch die Chancen blieben wenigstens. Drei große Möglichkeiten wurden kreiert, drei davon verwertet – oder besser gesagt, zwei Tore fielen und eines wurde selbst eingesteckt.
Die Statistiken erzählen eine andere Geschichte als das Ergebnis. 54 Prozent Ballbesitz für Malesien, 228 Pässe in der Gegnerviertel. Doch viele Pässe nützen wenig, wenn sie nicht in gefährliche Situationen münden. Vietnam brauchte nur sieben Pässe mehr in die Offensive, um denselben Effekt zu erzielen.
Standungengebunden betrachtet: Malesien verlor das Halbfinale nach einer 1:3-Niederlage gegen Vietnam im März. Die Gäste beendeten damit keine Negativserie, sondern festigten ihre Position als klarer Favorit in dieser Runde.