Liga MX – Apertura, Runde 6
Monterrey und Atlético San Luis trafen im Estadio BBVA Bancomer aufeinander, und das Spiel endete 1:3. In der sechsten Runde der Apertura holten die Gäste den ersten Sieg der Saison, während die Gastgeber nach fünf Spielen noch immer auf neun Punkte kommen.
Die Begegnung begann mit einem Überraschungsmoment. D. Rodriguez erzielte bereits in der fünften Minute die Führung für die Hausherren. Und dann kam der Moment, der das Spiel veränderte: in der 22. Minute wurde ein Treffer von O. Galvez nach VAR-Kontrolle nicht anerkannt. Interessant wird es, wenn man bedenkt, dass dieser vergebene Versuch den Schwung ins Gegenteil kehrte. Kurz vor der Halbzeit, in der 36. Minute, glich R. Llorente aus.
Nach der Pause brachten die Gastgeber drei Spieler gleichzeitig für die Offensive ins Spiel. Nebenbei war es ein Zeichen dafür, dass sie den Ausgleich nicht akzeptieren wollten. Doch San Luis blieb ruhig. In der 73. Minute erzielte H. Cuypers die Führung, und O. Macias sorgte in der 79. Minute für die Entscheidung. Der Gastwechsel in der 67. Minute mit O. Galvez und E. Aguirre zeigte, dass die Gäste wussten, worauf es ankam.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Monterrey hielt 72 Prozent des Balls, schoss 20 Mal – davon acht ins Tor – und erreichte 2,26 Expected Goals. San Luis kam auf 28 Prozent Besitz und vier Trefferversuche, die viermal ins Ziel gingen. Ein Fehler entscheidet, wenn man so viele Chancen hat und trotzdem drei Gegentreffer einstecken muss.
Für die Tabelle bedeutet das: Monterrey bleibt auf dem neunten Platz und verliert an Boden. San Luis steigt vom 16. Platz auf und hat mit drei Punkten aus fünf Spielen endlich einen Punkt, der zählt. Stellten auf Dreierkette um – so hätte man es vielleicht nennen können, wenn es um Taktik gegangen wäre. Aber es ging um einen Moment, der nicht gezählt hat.