Im Rahmen der Club Friendlies setzte sich Real Avilés am Freitagabend mit 2:0 gegen Mosconía durch. Das Spiel endete bereits nach vierzig Minuten, als die Gäste beide Tore erzielten. Interessant wird es, wenn man den Vergleich zur Vorjahresbegegnung zieht: Damals gewann Mosconía noch deutlich mit 3:0.
Das erste Tor fiel überraschend früh. In der dritten Minute nutzte Neskes eine Gelegenheit und brachte Real Avilés in Führung. Und dann musste Mosconía nachlegen. A. Santamaria erhöhte in der 42. Minute, ehe die Pause nahte. Zwei Tore in dieser Zeit, das entschied den Verlauf deutlich.
Die Statistik bestätigt den Eindruck der Gästeüberlegenheit. Real Avilés kontrollierte mit 56 Prozent den Ball und kam auf 101 Angriffe. Mosconía lag bei 44 Prozent und 85 Angriffen. Zwei Tore bei dieser Anzahl von Angriffen bedeutet, dass die Gastgeber ihre Chancen nicht nutzten. Nebenbei fiel auf: Keine Ecke, kein Abseits, keine Strafstöße — das Spiel verlief ohne nennenswerte Unterbrechungen.
Für Mosconía ist das Ergebnis ein Rückfall. Vor einem Jahr gewann man noch klar, heute reichte es nicht einmal zu einem Treffer. Real Avilés hingegen zeigte nach der 1:2-Niederlage gegen den Ligakonkurrenten aus Santander eine andere Reaktion. Die letzten Spiele waren geprägt von Remis und knappen Niederlagen, der Sieg wirkt wie eine Wende.
Am Ende stand ein verdienter Auswärtserfolg. Zwei Tore, eine klare Ballbeherrschung, und Mosconía fand keine Antwort. Die Freundschaftsspiele sind noch nicht zu Ende, aber für die Gastgeber ist die Botschaft klar: Ohne mehr Effizienz bleibt nichts übrig.